Ernährung – Grundstein des Lebens

Ernährung – Grundstein des Lebens

 

Die gesunde und vor allem artgerechte Ernährung eines Hundes ist die wichtigste Grundlage zur Schaffung eines langen Lebens ohne Krankheiten. Zu jeder Zeit ist der Hund damit beschäftigt, seine Muskeln, Knochen, Organe, Sehnen – ja jede einzelne Zelle in seinem Körper zu erneuen. Dies kann er natürlich nur, wenn ihm die dafür wichtigen Substanzen zur Verfügung stehen und die nimmt er durch die Nahrung auf.

Diesen Satz liest man sehr oft, seltsamer ist, er steht auch auf Verpackungen von Fertigfutter :-)

 

Lammfleisch am Knochen, Hähnchenherzen, Knoblauch

 

Der Hundehalter muss endlich verstehen, dass Ernährung und langes gesundes Leben unmittelbar miteinander verknüpft sind und das eine nicht ohne das andere funktioniert.

Frische Nahrung oder Junk-Food?

Die Nahrung für den Hund sollte möglichst naturbelassen, frisch, abwechslungsreich und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen sein. Sie sollte den natürlichen Bedürfnissen des Hundes entsprechen und auf die momentane Situation und sein Befinden angepasst sein.

Was heißt dies aber nun und wie setze ich dies als Mensch so unkompliziert wie möglich um?

Es gibt bereits unzählige Bücher, die uns eine eigene Ernährungswissenschaft für den Hund, kompliziere Rechnungen und Nahrungszusammenstellungen präsentieren.

 

Rinderbeinscheibe mit Markknochen, Hering mit Gräten, Kräuter, Knoblauch, Spinat

 

Was ist nun aber gesunde und artgerechte Ernährung?

Es wird heute wohlklingend „BARF“ genannt, aber es ist kein neues Konzept. Der Wolf, Urvater aller unserer Hunde, ist ein Beutefresser, wie unser Hund auch. Ja ich weiß, der Hund ist kein Wolf mehr, oder aber doch noch so ein klein wenig :-)

Würde sich der Hund also selbst versorgen müssen, ernährt er sich nicht nur von reinem Muskelfleisch. Ein erlegtes Beutetier wird fast vollständig gefressen und damit nimmt er alle wichtigen Vitamine und Mineralien auf. Die Nährstoffe findet er in der Kombination aus allen Teilen des Beutetieres, in Innereien wie Herz, Leber, Magen, Darm; in den Knochen, der Haut, dem Fell und dem Fleisch.

Er würde dazu auch Früchte, Kräuter und Wildpflanzen zu sich nehmen, wenn er keine Beute macht, um sich optimal und ausreichend zu ernähren.

Genau diesen Plan, den die Natur entworfen hat, sollten wir auch für den Hund umsetzen, denn nur so bleibt sein Organismus optimal versorgt und kann ein starkes Immunsystem aufbauen, denn genau dieses ist sein stärkster Panzer gegen Krankheiten, Umwelteinflüsse und Parasiten.

 

Kaninchenohren, Putenherzen, Hähnchenhälse, Lammrippen, Erbsen und Möhren

 

Jedes Lebewesen hat einen Platz in der natürlichen Nahrungskette und darauf ist sein ganzer Organismus ausgelegt. Die Verdauung, die Verwertung von Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren usw. funktioniert nur, wenn die für seine Art bestimmte Nahrung so aufgenommen wird, wie die Natur es bestimmt hat.

Kühe z.B. haben Pansen, Blätter- und Labmagen, die für die Verdauung von Gras bestimmt sind. Nur daraus kann die Kuh ihre Nährstoffe entziehen und ist in der Lage zu leben.

Affen fressen hauptsächlich Früchte, auf die der Organismus eingestellt ist. Auch wir Menschen könnten uns so am gesündesten ernähren und auch bei uns würden viele Zivilisationskrankheiten nicht mehr auftreten, würden wir uns nicht so industriell ernähren.

Somit hat jedes Lebewesen seine optimale Ernährung naturgemäß vorgegeben und ein Hund ist nun mal ein Beutefresser. Nur mit dieser Ernährung wird er ein langes und gesundes Leben erreichen können und jede andere Ernährungsform wird früher oder später seinen Organismus schädigen. Sein Verdauungsapparat ist auf lebendige Nahrung eingerichtet und nur diese kann problemlos verarbeitet werden, nur so funktioniert das System und kann auch gesund bleiben.

 

Hirschfleisch, Hirschrippe, Entenei

 

Wird nun ein Hund mit falscher Nahrung versorgt, verbraucht er mehr Energie um diese irgendwie zu verarbeiten und das System wird überlastet. Diese Energie muss der Hund nun aus anderen Bereichen abziehen, wie z.B. dem Immunsystem und Krankheiten können nicht mehr abgewehrt werden.

 

Schweineherz, Garnelen, Waldbeeren, Zuchini, Kräuter, Knoblauch

 

Nahrungsstoffe wie in Fertigfutter, also erhitzte Stoffe – auch erhitztes Fleisch, Getreide usw. bleiben zu lange im Körper und wirken dann ungesund. Diese ungeeigneten Nahrungsstoffe vergiften und übersäuern den Körper weiter und bereiten die Grundlage für Krankheiten.

Die Hunde leiden immer mehr unter ernährungsbedingten Krankheiten, wie wir Menschen auch.

Krebs ist heute einer der häufigsten Todesfolgen, beim Hund und auch beim Menschen. Ganz klar eine ernährungsbedingte Krankheit. Für Menschen gilt schon lange als beste Vorbeugung gegen Krankheiten dieses Rezept: gesund essen, nicht rauchen und reichlich Bewegung an der frischen Luft.

Dies gilt auch für unsere Hunde – gesunde Nahrung und viel Bewegung, rauchen werden sie wohl nicht – aber hier trifft auch die Aufnahme von Passivrauch aus einem Raucherhaushalt zu.

Der Hund hat noch immer die selbe Physiologie, also die selben körperlichen Funktionen wie der Wolf. Dies hat auch das Zusammenleben mit den Menschen nicht verändert, nur Aussehen und Verhalten haben sich nach dem Wunsch des Menschen angepasst und wurden verändert.

 

Schweineohr, Leber, Naturquark, Ei und Knoblauch

 

Die meisten Menschen ernähren ihre Hunde mit Fertigfutter, ich behaupte fast 90 % aller Hundehalter greifen auf die bequeme Dose oder Tüte aus dem Supermarkt zurück. Auf den netten bunten Verpackungen stehen ja schließlich Begriffe wie Komplettfutter und ausgewogen und gesund, auch die Werbung zeigt glückliche Hunde, die mit bestimmten Futtersorten ja noch gesünder werden. Dazu kommt noch der Tierarzt, der in seiner Praxis natürlich nun das beste aller Futter verkauft. Ein Milliardengeschäft!

Auf die Inhaltstoffe dieser Futtermittel schauen die wenigsten Hundehalter. Da ist Getreide, was für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist, an erster Stelle. Wie ich schon in einem anderen Buch schrieb, sind alle großen Hersteller von Tierfutter Tochterfirmen von Nahrungsmittelkonzernen, die so ihre Reste und Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend vermarkten.

Getreide steht an erster Stelle der meisten Futtermittel und hier haben wir die Zutat Nummer 1 für die Krankheiten unserer Hunde. Dazu kommen noch andere Zutaten, die nichts im Hundemagen zu suchen haben. Der Fleischanteil besteht aus Schlachtabfällen in unterschiedlichsten Qualitäten, oft nur aus Nebenerzeugnissen – eben alles, was für den menschlichen Gebrauch nicht verwendet werden kann oder nicht zugelassen ist. Das wäre aber gar nicht das Problem, denn tierische Nebenerzeugnisse kann der Hund gut fressen, auch Thyra frisst gern mal ein felliges Rinderohr oder einen Hühnerfuß, aber nicht als Hauptnahrung und dann auch nur roh.

Diese ganzen Komponenten werden aber unter Druck erhitzt, mit künstlichen Zusätzen versehen, da sonst keine Vitamine oder Spurenelemente mehr enthalten sind und dann wird es konserviert und wird abgepackt als hochwertiges Trockenfutter.

 

Tatar aus verschiedenen Fleischsorten mit Kräutern, Ei, Apfel

 

Durch diese Erhitzungsprozesse binden die Moleküle der Nahrung fest zusammen und können schwer bis gar nicht mehr verdaut werden. Antioxidiantien und Enzyme sind nicht mehr vorhanden, sind aber dringend notwendig um den Stoffwechsel zu steuern, die Zellversorgung zu ermöglichen und toxische Stoffe abzubauen. Nur durch diese Fermente aus dem rohen Fleisch können Alterungsprozesse verhindert und verlangsamt werden. Viele Hunde die mit Fertigfutter ernährt werden, sterben früher, meist schon in einem Alter, was der Hälfte der natürlichen Lebenserwartung entspricht.

Die Bauchspeicheldrüse wird überlastet, weil die längere Verdauung der Fertignahrung mehr Energie verbraucht, die Enzyme die in der Fertignahrung nicht enthalten sind, müssen zusätzlich produziert werden – die Bauchspeicheldrüse vergrößert sich immer mehr und es werden verstärkt Leukozyten (weiße Blutkörperchen) produziert, die das Verdauungssystem entlasten sollen. Es bleiben nun aber weniger zur Bekämpfung von Bakterien und das Immunsystem wird geschwächt.

Natürlich spielen andere Faktoren auch eine wichtige Rolle, Nervengifte aus Parasitenmitteln (Wurmkuren, Zeckenmittel), Medikamente, zu viele Impfungen etc. Diese ganzen Mittel lassen wir bewußt weg, es gibt reichlich gesunde natürliche Mittel, die den Körper nicht schädigen.

 

Kalbsrippe, Kalbsherz, Kalbsleber, Kalbsniere und Spinat

 

Wenn Fleisch bei hohen Temperaturen gekocht oder erhitzt wird, entwickeln sich krebserregende Stoffe – selbiges trifft auf Öle und Fette zu. Die lebenswichtigen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe werden beim Erhitzungsvorgang zerstört. Die rohen Öle und Fette sind auch zum Transport der fettlöslichen Vitamine nötig, was beim Fertigfutter auch nicht gegeben ist.

Die oft sicher gut gemeinte Art des Zubereitens von selbstgekochter Nahrung ist somit auch keine Alternative. Man ist dort zwar sicher, welche Zutaten man verwendet, durch das Kochen zerstört man aber dennoch alle lebensnotwendigen Stoffe und das negative Resultat der Immunschwächung bleibt. Ab und zu mal etwas gekochtes ist völlig ok, auch mal Tischreste, aber nicht als Hauptnahrungsquelle.

 

Kaninchenkeule, Kalbsbeinscheibe mit Knochen, Pilze und Knoblauch

 

Fertigfutter enthält eine große Menge an Konservierungsstoffen, denn nur so kann es haltbar gemacht werden. Die Konservierungsstoffe, die in den zugelieferten Rohstoffen bereits enthalten sind, müssen nicht mit angegeben werden. Es sind also sehr viel mehr schädliche Konservierungsstoffe in Fertigfuttern enthalten, als deklariert werden. Oft werden hier noch immer krebserregende Konservierungsstoffe verwendet, wie BHT, BHA oder Propylgallat. Diese verändern unter anderem die Schilddrüse, die Leber, die Nieren und schädigen das Immunsystem. Es verursacht zudem eine Erhöhung des Cholesteringehaltes im Blut und löst Allergien aus.

 Profit geht über die Gesundheit beim Tier – leider.

Fertigfutter mag ja praktisch und bequem erscheinen, aber es ist ungesund, unnatürlich, verursacht Krankheiten und reduziert die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre.

Einige Hunde überleben trotz Trockenfutter etc. scheinbar gesund, werden sich nun einige sagen. Die Abwesenheit von Krankheitssymptomen sagt über den Gesundheitszustand aber nichts aus. Oft zeigen sich Erkrankungen auch erst nach Generationen, was sich durch den deutlichen Anstieg von Krankheiten in der Hundepopulation zeigt. Fertigfutter gibt es je nach Land erst zwischen 60 und 100 Jahren, die Erkrankungen werden also weiter ansteigen, wenn weiter so gefüttert wird.

Gerade Züchter spüren dies oft, wenn auf einmal Hunde unfruchtbar bleiben, Erkrankungen auftreten, die es in der Linie vorher noch nicht gab oder die Hunde eine kürzere Lebenserwartung haben.

 

Putenmägen, Putenhals, Kräuter

 

Eine weitere Todesursache gerade bei Trockenfutter ist die Magendrehung. Es sterben leider immer mehr Hunde daran, gerade weil das Trockenfutter im Magen nachquellt und Gase produziert. Die natürlichen Fermente zum Abbau fehlen hier und der Magen gast auf. Sehr schmerzhaft für das Tier und meist leider tödlich, da Hilfe oft zu spät kommt und dann durch das Abschnüren bereits nicht mehr reparable Schäden entstanden sind. Überlebt ein Hund diese Magendrehung, folgt meist in Abstand eine erneute, die dann oft zum Tode führt, somit sollte der Magen bei einer Operation immer fixiert werden, um dies zu verhindern.

Der Nährstoffmangel durch Fertigfutter zeigt sich auch oft beim älteren Hund, gerade Knochen- und Gelenkerkrankungen sind immer häufiger anzutreffen. Ein lohnendes Geschäft dann hier für die Pharmaindustrie, die immer mehr Mittel dafür auf den Markt bringt.

Pharmaindustrie und Futtermittelindustrie arbeiten hier nun auch Hand in Hand, der eine verursacht die Krankheit und der andere verdient dann an der Linderung.

In unserem Umfeld wurden Hunde schon immer roh ernährt, fraßen ab und zu mal etwas Gras, ein paar Pferdeäpfel, angegammeltes Fallobst, eine vergammelte Maus oder einen toten Vogel und tranken aus Pfützen und schmutzigen Tümpeln. Dazu gab es dann frischen grünen Pansen, ein paar Fleischknochen, ganze rohe Fische, Innereien, ganze Eier oder mal Tischabfälle, wie gekochte Kartoffeln. Einen Tierarzt kannten und brauchten sie fast nie und wenn nur alle paar Jahre mal für die Tollwutimpfung, die damals noch Pflicht war.

 

Thyra an einem ganzen frischen Pansen

 

Heute erzählt uns die Fertigfutterindustrie doch ernsthaft, das unter hygienischen Bedingungen geschlachtetes rohes Fleisch gefährlich für den Hund wäre und die Bakterien, Salmonellen usw. den Hund krank machen würden. Diese Lügen braucht man natürlich, um das Futter zu verkaufen, was ja so steril ist, aber eben nichts mehr enthalten ist, was für den Hund nützlich ist. Es erhält das Tier am Leben und lässt es nicht verhungern – mehr nicht.

Durch diese Fertignahrung wird das eigentlich von Natur aus sehr aggressive Verdauungssystem des Hundes geschwächt. Ein roh ernährter Hund wird weder von Bakterien, noch Salmonellen krank, auch hat er keine Parasiten, wie Würmer, die keine Chance haben sich festzusetzen und Schaden anzurichten.

Nur bei gekochter Nahrung bleibt der Nahrungsbrei länger im Verdauungstrakt und so können sich Bakterien und Parasiten ansiedeln, was natürlich die Erkrankungsmöglichkeiten erhöht.

Chemische Wurmkuren, die den Organismus auch schädigen, braucht ein roh ernährter Hund nicht. Durch ständige chemische Entwurmung ist der Hund viel empfänglicher für Parasiten und kann sich selbst gar nicht mehr dagegen schützen. Zudem schwächen diese Mittel den Organismus stark.

Kotproben können ca. 1x im Jahr untersucht werden und nur bei einem Befall kann dann gehandelt werden. Hier gibt es eine gute Alternative zur Chemie, die ich später noch genau beschreibe. Dazu ist ein geringer Befall von bestimmten Würmern sogar nützlich, dazu aber in einem anderen Artikel mehr.

Ein roh ernährter Hund hat viel mehr Energie und Lebensfreude, glänzendes Fell, keinen Hundegeruch, gesunde Zähne und vor allem keine schweren Erkrankungen, wenn erblich nichts vorliegt.

 

Lammrücken, Hering, Ei, Knoblauch und Kräuter

 

Oft wird argumentiert, die Rohernährung wäre zu umständlich, es müssen immer alle Nährstoffe genau ausgerechnet und jeden Tag zur Verfügung stehen. Diese Argumente werden uns täglich von der Fertigfutterfirmen in das Gehirn getrommelt, um uns unfähig zu machen, die Nahrung für unseren Hund selbst zusammenstellen zu können. Die Gehirnwäsche der Industrie war leider sehr erfolgreich, aus der verbreiteten Angst machen sie einen hohen Profit.

Mal eine Gegenfrage: Wer rechnet sich als Mensch jeden Tag seinen Nährstoffbedarf aus und ernährt sich so?

Wenn man ein klein wenig logisch eine „Beute“ nachbaut und dies über einen Zeitraum von ca. 2 bis 3 Wochen verfüttert, dann kann man gar nichts falsch machen. Der Organismus ist ein Vorratsspeicher und kann Schwankungen bestens ausgleichen.

 

Putenhals, Hähnchenmägen, Lammrippen, Lammfleisch, Sandknochen und Knoblauch

 

Die ideale Nahrung wären natürlich ganze Beutetiere, was nun mal nicht immer möglich ist. Bei größeren Hunden hat man es hier aber schon einfacher, eine Wachtel, ein Huhn, ein ganzer roher Fisch ist hier schnell mal im Magen gelandet. Man versucht sonst einfach ein Beutetier zu imitieren und nach Möglichkeit in großen Stücken zu füttern, damit Kiefer und Zähne auch ordentlich etwas zu tun haben.

Die Zusammensetzung besteht beim Nachbau eines Beutetieres aus etwa 70 % Fleisch mit gutem Fettgehalt, Pansen/Blättermagen und Knochen, 10 % Innereien wie Leber und der Rest kann aus einer Zusammensetzung aus Kräutern, Beeren, rohen ganzen Eiern bestehen, auch ein wenig kaltgepresste Öle mit hohem Omega 3 Gehalt, wie Lachsöl, da meist Mastfleisch gefüttert wird und so der Bedarf an Omega 3 nicht optimal gedeckt wird. Mehr braucht ein Hund nicht.

Wird ein Hund nur mit purem Muskelfleisch ernährt, wäre dies keine ausgewogene Ernährung!

 

Hähnchenrückenteile, Rehherz, Beeren, Möhren und Knoblauch

 

Ein Hund braucht einen hohen Knochenanteil, deshalb bieten sich rohe Fleischknochen am Stück hier sehr gut an. Hier bekommt der Hund sein Kalzium aus den Knochen, sein Phosphor aus dem Fleisch und pflegt dazu noch seine Zähne. Rohe Knochen sind nicht gefährlich, also hier keine Sorge, große Röhrenknochen sollten nicht unbedingt gegeben werden, da sie hart und starr sind. Gekochte und erhitze Knochen allerdings werden brüchig, können splittern und somit auch tödliche Verletzungen  hervorrufen. Deshalb unbedingt Finger weg von erhitzen Knochen, auch die „Schinkenknochen“ aus den Tiermärkten sind erhitzt – diese nie kaufen!!

Für junge Hunde sind weiche Knochen ideal, wie Kalb- und Lammknochen, Geflügelhälse und Rückenknochen von Geflügel, Wildknochen von Hase, Rebhuhn, Wachtel etc. Später kann man dann Brustbeine von Rind, Schaf, Ziege usw. zufügen und dann kann jeder Knochen angeboten werden. Fische immer roh und ganz verfüttern mit den Gräten, die ein guter Kalziumspender sind und dazu enthalten Fische noch reichlich Omegafettsäuren, bevorzugt sollten gute Seefische werden, die dazu noch Omega 3 und Jod liefern. Markknochen sind sehr hart und werden nur ausgekaut und geknabbert, sind ein nettes Freizeitvergnügen und können als Zwischensnack angeboten werden, wenn der Hund damit gut umgehen kann. Bitte beobachten, hier gab es schon Unfälle, wo sich Hunde diese über den Kiefer gestülpt haben, wenn die Öffnung eine entsprechende Größe hatte.

 

Rinderstichfleisch, Fleischknochen, Pansenmix mit Kräuter, Möhren und Knoblauch, Ei

 

Auf Knochen von alten Tieren sollte man verzichten, da diese kaum Nährstoffe enthalten und bei ungeübten Hunden auch splittern können. Beinknochen von Geflügel, Kaninchenkeulen usw. also vermeiden.

Innereien wie Leber (Vitamin A) und Herz (Taurin) sollten min. 1 Mal die Woche verfüttert werden, da sie Mineralien und Spurenelemente enthalten, die der Hund braucht. Als Fleischquelle kommen alle Tiere in Frage, je nachdem was man frisch bei sich günstig und nach Möglichkeit auch aus guter Haltung bekommt.

 

Rippe und Fleisch vom Hasen, Putenherz, Markknochen und Kräuter

 

Vor Schweinefleisch wird oft gewarnt, das es den Aujetzkivirus tragen könnte, der für Hunde tödlich enden kann. In Deutschland und der Schweiz ist dies aber unbedenklich bei Hausschwein, da hier der Virus nicht mehr existiert und in der Schweiz das Fleisch nach dem Schlachten sogar untersucht wird. Bitte aber kein Wildschwein roh füttern, hier gibt es den Virus noch in einigen Regionen. Wer hier aber ein ungutes Gefühl hat, kann es einfach ganz weglassen. Viele raten zum durchkochen, was aber nicht optimal ist, da dann wieder alle Nährstoffe zerstört werden. Frosten bei unter –18°C wäre da noch eine Alternative über ca. 30 Tage, wenn man ganz sicher gehen möchte, da wird der Virus abgetötet und das Fleisch bleibt roh und braucht nur aufgetaut zu werden.

 

Schweinekopf

 

Oft wird bei gefrostetem Fleisch empfohlen, das Auftauwasser nicht zu füttern, was ein sehr schlechter Rat ist, denn dort sind die ganzen wasserlöslichen Vitamine enthalten. Das gefrorene Fleisch aus der Folie entnehmen und dann in einem Gefäß in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank langsam auftauen lassen und alles verfüttern. Frisch ist natürlich am besten und der Hund freut sich auch mal über ein Stück, was man direkt vom Fleischer mitbringt. Etwas "angegammelt" oder gut angehangen ist aber immer noch die beste Wahl, da sich dabei wichtige Bakterien bilden, die das Immunsystem stärken.

Will man absolut keine Knochen füttern, aus welchen Gründen auch immer, dann Knochenmehl, Eierschalen oder Sesampaste füttern und für entsprechende Zahnpflege sorgen, indem man z.B. getrocknete Rinderhaut zum Knabbern anbietet. Eierschalen nur kurzeitig, da die Kalziumverbindung nicht optimal ist, besser immer unbehandeltes Knochenmehl. Die „Zahnpflegesticks“ eignen sich hier nicht, da diese nur aus gepresster Zellulose und Getreide bestehen und die Zähne noch mehr verkleben und so für Zahnstein sorgen.

Wer gern einen Gemüseanteil füttern möchte, kann diesen aus Blattsalaten, Möhren, Fenchel, Gurke, Zucchini, Brokkoli, Kürbis, Früchten und Beeren, Kräutern und Knoblauch grob pürieren oder grob reiben und ab und zu zum Futter geben. Dies muss aber nicht sein und der Hund braucht es auch nicht. Zu empfehlen sind aber Kräuter und ca. 1 Zeh Knoblauch auf je 30 KG Hund, welches der Stärkung des Immunsystems sehr dienlich ist. Zur Vorbeugung von Parasiten, wie Würmern, ca. alle 10 Tage eine Mischung aus parasitenabwehrenden Sorten, wie ätherische Kräutern, Knoblauch, Fenchel, Möhren, ein kleines Stück Ingwer, Kürbiskerne, Kokosflocken und einen guten Schuss kaltgepresstes Leinöl – alles im Mixer roh pürieren und unters Fleisch mischen. Siehe hier auch Kapitel "Wurmkur", dort findet ihr Rezepte, die ich viele Jahre getestet habe, auch mein Zeckenöl etc..

 

Lammpansen, Markknochen, Möhren und Salat

 

Es wird in einigen „Barfbüchern“ auch von vielen Zusätzen geschrieben, die der Hund bekommen muss. Dies ist aber nicht erforderlich!

Man kann einem Welpen in der Aufbauphase von Knochen und Gelenken etwas Gelatine, Kieselerde und auch Seealgenmehl zugeben, welches in Drogerien als Pulver zu bekommen ist. Wichtig ist dazu natürlich ausreichend Bewegung, denn gerade bei Welpen wird oft geraten, sie ruhig zu halten, was leider falsch ist. Belastung und Überlastung sind zwei verschiedene Dinge und gesunde Gelenke können sich nur durch ausreichende Bewegung gesund ausbilden.

Niemand wird spielende Kinder an einen Stuhl fesseln, um sie ruhig zu stellen – warum will man dies mit einem Hund machen? Diese Angst von Überlastung kommt auch durch Propaganda der Fertigfutterindustrie, da damit keine starken Gelenke und Sehnen gebildet werden können, Knochen und Gelenke nicht richtig versorgt werden. Bei starker Belastung halten dann diese Systeme nicht stand und es kommt zu Verletzungen wie Bänderzerrungen und – rissen, Kapselabplatzungen, krummes Knochenwachstum, Wachstumsstörungen usw. Dies wird einem roh gefütterten Hund nie passieren, denn hier werden Muskeln, Skelett etc. richtig versorgt, sind stark und elastisch, wachsen gleichmäßig und gesund.

Wichtig ist den Hund nicht zu überlasten und extreme Stauchungen zu verhindern.

Eine kurze Runde zum Lösen ist heute meist das traurige Dasein vieler Hunde, dazu noch Fertigfutter, chemische Wurmkuren und jedes Jahr sinnlose Impfungen und man wundert sich, warum der treue Freund dann erkrankt und früh verstirbt oder dann aus Verzweiflung „erlöst“ wird.

In Fertigfuttern sind nur künstliche Zusätze, dazu meist anorganisches Kalzium, was vom Körper unbegrenzt aufgenommen werden kann. Beim natürlichen Kalzium aus Knochen nimmt der Körper nur so viel auf, wie er braucht und der Rest wird ausgeschieden, eine Überversorgung ist da also nicht möglich. Das anorganische Kalzium aus Fertigfuttern führt bei zu großen Aufnahmemengen zu Veränderungen und Erkrankungen des Skeletts, was oft Hüftgelenksdysplasien (HD) zur Folge hat. Versorgung mit ausreichend Vitamin C kann hier hilfreich sein zur Vorbeugung, sollten Eltern von Welpen daran leiden, wobei hier gern frische Orangen und Äpfel angeboten werden können. Das Vitamin C muss natürlich sein, künstliche Präparate sind nicht wirksam. Beim gesunden Hund sollte kein Vitamin C zugefügt werden, da der Hund es selbst herstellen kann und sich dieser Prozess sonst zurückbildet.

 

Thyra und Kalbsknochen

 

Getreide gehört gar nicht auf den Speiseplan eines Hundes!!! Kein Tier frisst Getreide, auch pflanzenfressende Wildtiere nicht. Ein Hamster oder eine Maus werden damit in Feldnähe evtl. den Wintervorat aufbessern, dies war es dann aber auch schon. Wildtiere fressen Kräuter, Zweige, Gras, Beeren usw. – Getreide ist kein Hauptbestandteil der Nahrung und dies aus gutem Grund.

Hunde brauchen keine Kohlenhydrate in der Nahrung, wie andere Tiere und trotzdem ist es leider der Hauptbestandteil der Fertigfutter. Selbiges trifft auf Milchprodukte zu. Sicher kann man einen Naturjoghurt, einen Quark oder mal einen Harzer Käse geben – davon wird der Hund nicht gleich krank und es bringt etwas Abwechslung.

Der Hund hat allerdings weder für das Getreide noch für die Milch die erforderlichen Enzyme, um diese zu verdauen und es würde wieder die Bauchspeicheldrüse überfordern. Dazu bildet Getreide im Darm noch "Schlacke" und behindert die Nährstoffaufnahme, auch Parasiten können sich hier nun gut ansiedeln.

Kuhmilch ist für ein Kalb ein wichtiges Nahrungsmittel, aber auch nur für das Kalb. Milch wirkt schleimbildend und oft allergieauslösend – beim Menschen und auch beim Hund – vor allem ist es unnötig. Welpen kann man ab und an noch Frischkäse oder Kefir geben, da sie so mit diesen Allergieauslösern zusammenkommen und eine Resistenz bilden können.

 

Schweineohr, Kalbsknochen, Hähnchenleber

 

Gern wird von der Futterindustrie behauptet, dass Getreide zur Versorgung mit dem Vitamin B Komplex nötig ist. Alles Unsinn und nur behauptet, um den billigen Abfall gut zu verwerten. In folgenden Nahrungsmitteln ist mehr davon enthalten, als in jedem Getreide:

B1 (Thiamin) ist in Schweinefleisch enthalten

B2 (Riboflavin) in grünen Blattgemüsen, Eiern, Niere und Leber

B3 (Niacin) in Leber, Fisch und Huhn

B5 (Pantothensäure) in Leber, Eiern und diversen Gemüsen, Biotin in Leber, Eier und Avocado

B6 (Pyridoxin) in Leber und Fisch, Folsäure in Leber, Eiern und div. Gemüsen

B12 (Cobalamin) in Leber, Fisch, Rindfleisch und Eiern

Auch kleine Mengen von gekochter Nahrung schaden dem Hund, sofern er gesund ist, nicht. Gekochte Fleisch- oder Gemüsereste können den Geschmack und die Akzeptanz vom rohen Gemüse erhöhen. Es sollte nur nicht ständig gefüttert werden und es ist keine Alternative zur Rohernährung. Gekochte Knochen gehören aber auf gar keinen Fall in den Hundenapf, denn diese sind gefährlich und können brechen und splittern. Knochen immer nur roh!!!!

Frisst ein Hund ungern Leber, dann kann man die fehlenden B Vitamine durch Bierhefe ersetzen. Natürliche Bierhefe als Tabletten oder Flocken erhält man in jeder Drogerie.

 

Putenherzen, Luftröhre, Wildknochen, Möhren, Fenchel, Ingwer und Knoblauch

 

Wie ist das nun mit dem Fasten?

Fakt ist, dass regelmäßiges Fasten die Lebensdauer und die Gesundheit bei Mensch und Tier erhöhen. Ich selbst mache alle 14 Tage einen Fastentag, an dem ich nur frisches Wasser und Tee trinke. Einmal im Jahr im Frühling gibt es bei uns eine Heilfastenkur, die über 10 Tage dauert. Es ist einfach die beste Entgiftungs- und Reinigungskur, die es gibt.

Beim Hund muss man dies austesten, was ihm am besten bekommt. Einen Welpen sollte man auf gar keinen Fall fasten lassen. Ab einem Alter von ca. 1 bis 1,5 Jahren kann man damit beginnen – erst alle 14 Tage einen Tag nur Wasser reichen, dann einmal wöchentlich. Wenn ein Hund speichelt oder Galle spuckt, dann verträgt er das Fasten nicht gut oder ist schon zu sehr an feste Fütterungszeiten gewöhnt, die man wieder ausschleichen muss.

 

Grundsätzlich ist Fasten für Tiere ein ganz normaler Vorgang in der Natur, da einfach nicht jeden Tag Nahrung garantiert wird. In der Natur entscheiden sich Tiere auch ganz bewusst für einen Fastentag, wenn z.B. Energie für etwas anderes gebraucht wird (Krankheit), als für die Verdauung.

Bei älteren Tieren, die es nicht gewohnt sind, kann es aber unangenehm für den Hund sein. Fasten ist keine Pflicht, aber es wäre für die Gesundheit gut.

Ganz wichtig ist auch die Ernährung bei bereits aufgetretenen Krankheiten. Bei Krebs z.B. muss die Nahrung roh sein! Krebszellen wachsen durch Kohlenhydrate und Zucker, Fett kann nicht verwertet werden und essentielle Fettsäuren sind sogar giftig für Krebszellen. Hier kann eine Rohernährung noch lebensrettend, aber ganz bestimmt lebensverlängernd wirken. Füttert man gleich roh, verzichtet auf Chemie, kann man Krebs gleich vorbeugen.

 

Rindfleisch, Hähnchenhälse, Kräuter

 

Also ernährt euren Hund roh, gebt keine chemischen Wurmkuren und keine Parasitenabwehr, wie Nervengifte der SpotOn Präparate, impft nur bei Impfdruck die Grundimmunisierung gegen SP ( Staupe, Parvovirose ), noch besser nur einmalig im Hundeleben mit ca. 16 Wochen. Solltet ihr ins Ausland reisen, dann alle 3 Jahre noch die Tollwutimpfung, die frühestens das erste Mal nach dem vollständigen Zahnwechsel des Welpengebisses geimpft werden sollte. Besser wäre hier auch der Verzicht, da die Tollwut in Deutschland nicht mehr aktiv ist und die Impfung sehr schädlich für das Tier ist.

Alle Impfstoffen enthalten hochgiftige Zusatzstoffe, wie Quecksilber, Blei, Aluminium, Formaldehyd, Phosphate usw. Eine frühe Impfung bei Welpen unter 10 Wochen führt bei einem Vitamin B5 Mangel z.B. zum Tode des Welpen. Da die meisten Welpen leider auch mit Fertigfutter ernährt werden und schon früh nicht mehr gesäugt werden, trifft ein Vitamin B5 Mangel leider oft zu, was zu häufigen Sterben nach den Impfungen führt. Auch wenn ein Immunsystem nicht stark genug ist, kann eine Impfung zum Tode oder zu Gesundheitsschäden und chronischen Erkrankungen führen.

Viele Hunde werden leider noch immer auf Anraten der Ärzte jährlich geimpft, obwohl die Impfstoffe für eine Dauer von min. 7 bis 15 Jahre eine Wirksamkeit nachweisen. Diese Dauerimpfung führt zu Allergien, Autoimmunkrankheiten, Arthrose, Epilepsie, Neurologische Schäden, Enzephalitis (Hirnhautentzündung), Lähmungen, Asthma, Herzprobleme, Nierenversagen, Verhaltensproblemen, Ess-Störungen, Organschäden, Hautproblemen und den Tod. Für Züchter ist auch wichtig, dass Impfungen den genetischen Code verändern können.

Zur Grundimmunisierung die Impfstoffe einzeln verabreichen lassen in einem Abstand von min. 2 Wochen, dann nur Parvo und Staupe. Nach der Impfung kann man eine Titerbestimmung (Anzahl der Antikörper) machen lassen, denn eine weitere Nachimpfung ist in 99 % aller Fälle nicht nötig.

 

Kalbsrippen, Putenherzen, Knoblauch, Kokosflocken, Bierhefeflocken und Honig

 

Wenn im Frühjahr die Zeckenzeit beginnt, greifen viele Hundehalter wieder zum Zeckenhalsband, zu Spot usw. Was viele aber nicht wissen, dass diese Präparate aus reinen Nervengiften und starken Insektengiften bestehen. Sie schädigen ganz bestimmt die Gesundheit des Tieres! Es gibt gute natürlich Wirkstoffe, wie Öle und Kräuterauszüge, die gut helfen und nicht schädigen. Auch Wurmkuren vergiften den Organismus und ein gesunder Hund bekommt keine Würmer, wie beschrieben kann man dazu wurmwidrige Kräuter einsetzen.

 

 

Zecken übertragen Krankheiten auch erst nach ca. 24 Stunden, wenn sie infiziert sind. Man kann also nach dem ausgiebigen Waldspaziergang seinen Hund gründlich absuchen, die Zecken entfernen und es besteht keine Gefahr. Borreliose z.B. kann auch durch Stechfliegen übertragen werden, hier helfen dann die gefährlichen chemischen Zeckenspots nicht, dazu sind Hunde mit gut funktionierendem Immunsystem immun gegen Borrelien.

Flöhe und Milben treten beim gesunden Hund auch nie oder nur ganz selten auf, sollte er sich damit von einem anderen Hund ein „Mitbringsel“ ergattert haben. Hier reicht es aus, wenn man das Tier mit einer Lösung aus Neem behandelt. Dazu kann man gemahlene Neemsamen z.B. im Internet kaufen, mit Wasser ansetzen und nach ca. 8 Stunden den Hund damit waschen oder besprühen. Dies funktioniert auch bei Milben aller Art. Die Umgebung kann man auch damit behandeln und dazu noch Kieselalgenpulver ausstreuen, welches Eier, Larven einfach austrocknet.

 

Hähnchenherzen, Rinderherz, Kräuterkartoffeln

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist heute leider auch der Einsatz von Medikamenten. Bei jedem kleinsten Wehwehchen wird heute meist sofort Antibiotika eingesetzt. Dieses zerstört aber auch alle nützlichen Bakterien im Körper und das Tier entwickelt dagegen eine Resistenz. Antibiotika stören die Aufnahme von B Vitaminen und schwächen die natürliche Immunabwehr. Gesunde Hunde bekommen schon gar keine Infektionskrankheiten und für kleinere Wehwehchen sind natürliche Hilfsmittel die bessere Wahl, um die Genesung zu unterstützen. Dazu haben sich schon ganz einfache Dinge gut bewährt, wie 24 Stunden fasten lassen, etwas geriebenen Knoblauch, Salbei und Honig in einen Kräutertee einflössen – fertig.

Pflegt das Immunsystem eures Hundes, denn dies ist sein stärkster Abwehrpanzer gegen alle Krankheiten. Stärkt es mit gesunder roher Nahrung und vermeidet Chemie und Gift in jeder Form, wie Impfung, Wurmkur, Parasitenmittel.

Wer einen gesunden Hund möchte, muss ihm auch Gesundheit bieten!

 

Hähnchenhälse, Rinderleber, körniger Frischkäse, Harzer Käse, Knoblauch-Kräuteröl

 

Fleisch, Fleischknochen, Fisch und Innereien bekommt man beim einem guten Schlachter, beim Jäger, im Supermarkt, frisch auf dem Wochenmarkt oder in Internetshops oder "Barf" - Shops in der Umgebung.

 

 

Einige Links zu Barfshops hier:

 

Deutschland

Barfbedarfbettina www.barfbedarfbettina.de

Barfbox & Bakery: www.barfbox-bakery.de

Barfers Wellfood: www.barfers-wellfood.de

Barfshop Elbe-Elster: www.barfshop-elbe-elster.de

Barf-Oase: www.barf-oase.de

Barf-Böhm: www.barf-böhm.de

Bellami: www.barfexpress.de

Blaufell: www.blaufell.de

Carnesdoggi: www.carnesdoggi.de

carneVITA: www.carnevita.de

CIT-Tiernahrung: http://www.cit-tiernahrung.de/Wir-ueber-uns

Die Futterwölfe: http://www.barf-komplett-shop.de/

Das Tierhotel: https://www.das-tierhotel.de/Die

futterei: http://die-futterei.de/

Doggenvilla: http://www.doggenvilla.de/BARF-Express-SHOP

Emis Futterparadies: http://emis-futterparadies.de/

Futterfleisch Sachsen: www.futterfleisch-sachsen.eu

Frostfutter Plauen: www.frostfutter-plauen.de

Frostfutter Perleberg: www.frostfutter-perleberg.de

Futterquelle Bochum: http://futterquelle-bochum.de

Futterfleisch24: www.futterfleisch24.de

Futterfundgrube: www.futter-fundgrube.de

Haustierkost: www.haustierkost.de

Karnivor-Shop: www.KV-Shop.de

Menzel Barfen: www.menzel-barfen.de

myDOG-shop.de: www.myDOG-shop.de

Nicole´s Futterbude  :  www.futterbude.net

Paul und Paulina: www.paulundpaulina.de

Pollux: www.pollux-hundefutter.de

Properdog: www.frostfleisch.properdog.de

Tackenberg: www.tackenberg.de

Tiernahrung Laub: www.tiernahrung-laub.de

Tiernahrung Schwenner http://www.ts-snack.de/index.php

Zoobedarf-Hitzegrad: http://www.zoobedarf-hitzegrad.de/barf-shop/

Wild aus der Eifel:  http://www.wildausdereifel.de/

 

Österreich

Barf-Shop: barf-shop.at

Dog: D-o-g.at

Hinx: Hinx.at

Hundefeinkostladen: Hundefeinkostladen.at

Hundefeinschmecker: http://www.hundefeinschmecker.at/

Kopffleischexpress: Kopffleischexpress.at

Tanjas Pfotenparadies: http://www.tanjas-pfotenparadies.at/Tiefkuehlfleisch

 Meijolo: http://www.meijolo.at/index.php

 

Schweiz

http://barf-and-more.webstores.ch

Hundefeinschmecker: http://www.hundefeinschmecker.at/

 

 

 

uvm.

 

 

 

Kräuteröl für eine Fitalkur - über ca. 2 Wochen täglich einen Schuss zum Fleisch:

Chinesische Vitalpilze, frische Kräuter, Knoblauch, Saft einer halben Zitrone, 2 Esslöffel Sandornsaft, 2 Esslöffel Apfelessig, kaltgepresste Pflanzenöle mit hohem Vitamin E Gehalt und viel Omega 3 Fettsäuren - alles in den Mixer und fein pürieren, danach in Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren

 

 

Eine Wiege- und Wachstumstabelle von Thyra findet ihr auf der Seite Mai 2013, wo auch die Futtermengen angegeben sind. Thyra ist nun körperlich ausgewachsen mit 78 cm Schulterhöhe und sie wiegt 58 kg. Vollständig erwachsen sind Landseer aber erst frühestens mit etwa 3 Jahren, sowohl geistig als körperlich. 

 

Abschließend möchte ich noch schreiben, dass es viele Möglichkeiten gibt, einen Hund gesund zu ernähren. Einen kleinen Überblick der verschiedenen Modelle stelle ich mal hier ein. So wie wir Menschen unterschiedlich sind, sind es auch Hunde und man sollte das passende Fütterungsmodell für sich und seinen Hund finden.

Wir selbst füttern fast nur noch nach dem Prey Prinzip und mit AYCE Tag nach Mogen Eliasen .

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Fütterungsmethode nach Dr. Ian Billinghurst

 

Anzahl von Mahlzeiten (bei 2 Mahlzeiten täglich) über einen Zeitraum von 2 Wochen

 

16 x rohe, fleischige Knochen (RFK), ganze Fische

4 x Gemüse (auch Ei, Hüttenkäse, Joghurt, Früchte überreif oder getrocknet)

4 x Innereien

2 x Fleisch

2 x Fasten

diverse Zusätze : Öle, Knoblauch, Algen, Bierhefe, Vitamin C, etc.

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Prey-model (Beutetier-Modell) von Linda Zurich

 

80-10-5-5

 

80 Prozent Fleisch (inkl. Pansen)

10 Prozent reiner Knochenanteil

5 Prozent Leber

5 Prozent andere Innereien (Niere, Milz u.a.)

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RMB - Raw Meaty Bones - Dr. Tom Londsdale

 

70 % RFK

20 % Innereien (Pansen, Blättermagen, Herz, Niere, Milz, Leber, Lunge)

10 % Tischabfälle

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Mogen Eliasen Model:

Ein Auszug seiner Erklärung für seine Art der Fütterung: 

Die Fütterung von täglich zwei Portionen auf 3-4mal die Woche eine Portion umstellen, also die Wochenration nicht auf 7 Tage aufteilen sondern nur auf 3-4 Tage.

An diesen Tagen kann der Hund sich richtig satt fressen.

Die anderen Tage wird gefastet.

Ein Tag sollte ein AYCE-Tag (all you can eat) sein.

Mogen ist der Meinung, dass der Magen, wenn er immer wieder von ganz geschrumpft bis zum Maximum gedehnt (also bis zum Anschlag voll gefressen) wird, viel besser trainiert ist, sprich, die Magenmuskulatur viel ausgeprägter ist und es deshalb seltener zu Magendrehungen kommt.

Im Gegensatz zur menschlichen Verdauung, findet beim Hund die Hauptverdauung im Magen statt.

Und je länger Nahrung dort verweilt (aufgrund der Portionsgröße), desto besser wird sie „ausgeschlachtet“ (verwertet).

Kleinere Portionen sind also für den Hund weniger effektiv.

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Kymythy Schultze Model:

Täglich Fleisch und RFK

1 Fastentag innerhalb von 10 Tagen

Täglich Kräuter und Gemüse

Zusätze (Öl, Vitamin C, Alfalfa)

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Swanie Simon:

getreidefrei mit 80% fleischiger Anteil / 20% Obst/Gemüse

1 Fastentag oder fleischfreier Tag pro Woche

80% fleischiger Anteil setzt sich zusammen aus: 

  50% Muskelfleisch durchwachsen

  20% Pansen/Blättermagen

  15% Innereien (incl.Herz)

  15% Rohe Fleischige Knochen/Knorpel

20% Obst/Gemüseanteil setzt sich zusammen aus:

  75% Gemüse

  25%Obst

Zusätze: verschiedene Öle,Ei,Fisch,Kräuter,Algen,Milchprodukte,Salz,Hefe

                             oder

mit Getreide:

70% fleischiger Anteil setzt sich zusammen aus:

  50% Muskelfleisch durchwachsen

  15% Pansen/Blättermagen

  15% Innereien (incl. Herz)

  20% RFK/Knorpel

30% pflanzlicher Anteil setzt sich zusammen aus:

  40% Gemüse

  40% Getreide

  20% Obst

 

 

 

 

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